Neue Bank im Wäldchen am Kronenfeld kommt im Frühjahr 2019

Der Spielplatz im Wäldchen hinter der Straße Am Kronenfeld wurde von der Stadt gemäß Spielflächenbedarfsplan aufgegeben und das vorhandene Mobiliar entfernt.
Auf Nachfrage der BIVH bei den städtischen Betrieben wurde uns jedoch mitgeteilt, dass im Frühjahr 2019 eine neue Bank aufgestellt werden soll, damit hier Spaziergänger einen Platz zum Ausruhen finden können. Auf die Beistellung eines Abfallbehälters wird dabei bewusst verzichtet, da dieser in der Vergangenheit zur übermäßigen Entsorgung von Hausmüll missbraucht wurde.

Erneuter Einsatz der Kettensäge an der Josefskirche

Die Fällung und Rodung gesunder Bäume in Viersen geht weiter.
Der Herbst ist da und die Kettensäge kreist weiter in Viersen. Diesmal ist es an der Baumaßnahme an der Josefskirche.
Entgegen der mit Schreiben der Stadtverwaltung an die BIVH vom 13.10.2016 zugesicherten Erhaltung der Blutbuche und einer weiteren Buche im südwestlichen Teil des Umfeldes der Josefskirche wurde hier tabula rasa gemacht und alle noch vorhandenen Bäume und Sträucher entfernt.
Die beigefügten Bilder zeigen den Zustand des Umfeldes der Josefskirche vor und nach der Rodungsmaßnahme.
Und die Eigenbeteiligung in Höhe von 150.000 EURO zahlen alle Bürger mit der Erhöhung der Grundsteuer B und die Gewerbetreibenden mit der Erhöhung der Gewerbesteuer.

Ein Besuch in Kempen

Am 21. September 2018 haben wir einen der letzten Sommertage genutzt und sind nach Kempen gefahren, um dort die Altstadt zu genießen.
Warum ist es hier möglich, anders als in Dülken oder Süchteln, Geschäfte zu erhalten? In Kempen ist die Leerstandsquote nur bei 4 %, in Viersen nach Bericht der Wirtschaftsförderung bei 20 %.
Wenn man die Bilder auch der Nebenstraßen im Anhang betrachtet, ist Kempen sehr sauber und mit vielen schmückenden Details ausgestattet.
In der Diskussion um die Erneuerung des Alten Marktes in Dülken fragte der Behindertenbeauftragte Antwerpes, ob in diesem Zusammenhang auch die Zugänge zu den Geschäften barrierefrei gestaltet werden. Frau Kamper verneinte dies.
In einem Gespräch der BIVH mit dem Baudezernenten der Stadt Kempen betonte dieser, dass bei jeglichen Baumaßnahmen darauf geachtet wird Geschäftszugänge barrierefrei zu gestalten. Überhaupt gäbe es eine enge Zusammenarbeit mit möglichst allen Geschäftsinhabern, um deren Nöte und Probleme aufzunehmen und zu prüfen, ob die Stadt helfen kann.
Bei möglichem Leerstand kümmert sich die Wirtschaftsförderung möglichst schon im Vorfeld darum, zusammen mit dem Eigentümer für eine Neuvermietung zu sorgen und auch erforderliche Baumaßnahmen anzuregen.
Vielleicht liegt der Unterschied in noch mehr solchen „kleinen“ Maßnahmen.
Die BIVH meint, dass ein Gedankenaustausch mit dem Baudezernat in Kempen vielleicht hilfreich sein könnte. Für die zurzeit laufenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in Dülken ist dies leider zu spät. Aber warum nicht einmal mit denen sprechen, die es sichtlich besser können??

Kleine Nachlese zur Sitzung des Arbeitskreises „Viersener Kurve“

Zur Sitzung gab es im Bürgerinformationssystem weder eine Tagesordnung noch Kopien der in der Sitzung gezeigten Dokumente. Dabei werden die Informationen zur Viersener Kurve viele Bürger interessieren, insbesondere jene Bürger, die unter Bahnlärm zu leiden haben.
Aufgrund der mündlichen Zusicherungen vom Parlamentarischen Staatssekretär Ferlemann aus dem Bundesverkehrsministerium zeigte sich Bürgermeisterin Anemüller sehr zuversichtlich, dass die Viersener Kurve nicht realisiert werden wird. Welchen Wert derartige Zusagen von Politikern haben, ist den meisten Bürgern bewusst. Frau Anemüller versuchte jedoch den Eindruck zu erwecken, dass wir Bürger uns darauf verlassen können.
In einer Präsentation wurden Daten über die Anzahl der Züge präsentiert, die Viersen passieren. Allerdings konnte der Vortragende einzelne Zusammenhänge nicht im Detail erklären, da er selbst die Zuverlässigkeit der Zahlen anzweifelte.
Insgesamt keine überzeugende Veranstaltung. Eine Bewertung der Viersener Kurve bezüglich deren Wert oder Unwert fand nicht statt. Man hatte sich wohl darauf geeinigt, dass es besser wäre die Viersener Kurve zu verhindern. Dass durch das Ausbleiben der Viersener Kurve wesentlich mehr Bürger durch nächtlichen Rangierbetrieb belästigt werden, als einige wenige Bürger bei der Realisierung der Viersener Kurve spielte dabei wohl keine Rolle.
Wohnen im Bereich einer geplanten Viersener Kurve so viele Kommunalpolitiker?

Arbeitskreis „Viersener Kurve“ tagt am 10.09.2018

Am Montag, den 10. September 2018 tagt um 18 Uhr der Arbeitskreis Viersener Kurve im Sitzungssaal des Forums.
Berücksichtigen die Gegner der Viersener Kurve auch die Lärmbelästigung, die Anwohner südlich des Bahnhofs nachts ertragen müssen? Diese Lärmbelästigungen entstehen durch den notwendigen Rangierbetrieb von Güterzügen durch das Fehlen der Viersener Kurve.
Die BIVH hat den Umweltschutzbeauftragten der Deutschen Bahn kontaktiert und auf dieses Problem hingewiesen. Dieses Problem wurde noch wesentlich verstärkt durch die Erneuerung der Bahnunterführung an der Bachstraße. Im Zuge der Erneuerung wurde die Unterführung wesentlich gekürzt, da nicht benutzte Gleise entfernt wurden und damit ein passiver Schallschutz für die Anwohner beseitigt wurde. Diese Änderung ist in den Emissionsmessungen noch nicht berücksichtigt, soll aber bei der nächsten Überarbeitung Berücksichtigung finden.
Im Rahmen einer Bürgerfragestunde war auf das Problem von einem Anwohner hingewiesen worden. Die damalige Baudezernentin hatte dies zurückgewiesen, da keine wesentliche Änderung vorhanden wäre. Die Bahn ist aufgrund fehlender Messwerte nicht so schnell mit einer Beurteilung gewesen.

Demnächst: Passbilder am südlichen Ortseingang von Viersen

In Kürze bekommen Sie am südlichen Ortseingang von Viersen bei ausreichender Geschwindigkeit ein Passbild.
Zurzeit ist die Anlage wohl noch nicht in Betrieb, hat aber bereits erstaunliche Wirkung gezeigt. Es wird maximal 50 km/h gefahren. Bestimmt eine gute Einnahmequelle.
Die Anlage ist auf dem neusten Stand der Technik und blitzt in beide Richtungen.

Es stinkt nach Gülle im Kreis Viersen

Für den Kreis Viersen hat der Verein zum Schutz des Rheins und seiner Nebenflüsse, der auch als VSR Gewässerschutz firmiert, Wasserproben aus privaten Brunnen analysiert und Nitratwerte bis zu 234 Milligramm Nitrat pro Liter ermittelt. Der Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter sollte beim Gebrauch als Trinkwasser nicht überschritten werden.
Weiterhin auffallend ist der Kreis Viersen, der trotz hohen Anfalls an Gülle viel importiert. Allerdings wird nicht alles auf die landwirtschaftlichen Flächen aufgebracht, sondern viel in andere Kreise weitertransportiert – dortige Betriebe agieren als NRW-weite Händler. (Auszug aus den Kommentaren zur Nitratkarte Niederrhein des VSR Gewässerschutz)
https://www.vsr-gewässerschutz.de/…/nitratkarten-niederrhe…/
Laut Meldung der Rheinischen Post haben sich Mitglieder der CDU Kreistagsfraktion der Problematik des Imports niederländischer Gülle angenommen und machen Druck. Am heutigen Freitag findet ein Treffen mit Politikern aus den Niederlanden statt.
https://rp-online.de/…/kreispolitiker-wollen-entsorgung-nie…