Kleine Nachlese zur Sitzung des Arbeitskreises „Viersener Kurve“

Zur Sitzung gab es im Bürgerinformationssystem weder eine Tagesordnung noch Kopien der in der Sitzung gezeigten Dokumente. Dabei werden die Informationen zur Viersener Kurve viele Bürger interessieren, insbesondere jene Bürger, die unter Bahnlärm zu leiden haben.
Aufgrund der mündlichen Zusicherungen vom Parlamentarischen Staatssekretär Ferlemann aus dem Bundesverkehrsministerium zeigte sich Bürgermeisterin Anemüller sehr zuversichtlich, dass die Viersener Kurve nicht realisiert werden wird. Welchen Wert derartige Zusagen von Politikern haben, ist den meisten Bürgern bewusst. Frau Anemüller versuchte jedoch den Eindruck zu erwecken, dass wir Bürger uns darauf verlassen können.
In einer Präsentation wurden Daten über die Anzahl der Züge präsentiert, die Viersen passieren. Allerdings konnte der Vortragende einzelne Zusammenhänge nicht im Detail erklären, da er selbst die Zuverlässigkeit der Zahlen anzweifelte.
Insgesamt keine überzeugende Veranstaltung. Eine Bewertung der Viersener Kurve bezüglich deren Wert oder Unwert fand nicht statt. Man hatte sich wohl darauf geeinigt, dass es besser wäre die Viersener Kurve zu verhindern. Dass durch das Ausbleiben der Viersener Kurve wesentlich mehr Bürger durch nächtlichen Rangierbetrieb belästigt werden, als einige wenige Bürger bei der Realisierung der Viersener Kurve spielte dabei wohl keine Rolle.
Wohnen im Bereich einer geplanten Viersener Kurve so viele Kommunalpolitiker?

Arbeitskreis „Viersener Kurve“ tagt am 10.09.2018

Am Montag, den 10. September 2018 tagt um 18 Uhr der Arbeitskreis Viersener Kurve im Sitzungssaal des Forums.
Berücksichtigen die Gegner der Viersener Kurve auch die Lärmbelästigung, die Anwohner südlich des Bahnhofs nachts ertragen müssen? Diese Lärmbelästigungen entstehen durch den notwendigen Rangierbetrieb von Güterzügen durch das Fehlen der Viersener Kurve.
Die BIVH hat den Umweltschutzbeauftragten der Deutschen Bahn kontaktiert und auf dieses Problem hingewiesen. Dieses Problem wurde noch wesentlich verstärkt durch die Erneuerung der Bahnunterführung an der Bachstraße. Im Zuge der Erneuerung wurde die Unterführung wesentlich gekürzt, da nicht benutzte Gleise entfernt wurden und damit ein passiver Schallschutz für die Anwohner beseitigt wurde. Diese Änderung ist in den Emissionsmessungen noch nicht berücksichtigt, soll aber bei der nächsten Überarbeitung Berücksichtigung finden.
Im Rahmen einer Bürgerfragestunde war auf das Problem von einem Anwohner hingewiesen worden. Die damalige Baudezernentin hatte dies zurückgewiesen, da keine wesentliche Änderung vorhanden wäre. Die Bahn ist aufgrund fehlender Messwerte nicht so schnell mit einer Beurteilung gewesen.

Demnächst: Passbilder am südlichen Ortseingang von Viersen

In Kürze bekommen Sie am südlichen Ortseingang von Viersen bei ausreichender Geschwindigkeit ein Passbild.
Zurzeit ist die Anlage wohl noch nicht in Betrieb, hat aber bereits erstaunliche Wirkung gezeigt. Es wird maximal 50 km/h gefahren. Bestimmt eine gute Einnahmequelle.
Die Anlage ist auf dem neusten Stand der Technik und blitzt in beide Richtungen.

Es stinkt nach Gülle im Kreis Viersen

Für den Kreis Viersen hat der Verein zum Schutz des Rheins und seiner Nebenflüsse, der auch als VSR Gewässerschutz firmiert, Wasserproben aus privaten Brunnen analysiert und Nitratwerte bis zu 234 Milligramm Nitrat pro Liter ermittelt. Der Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter sollte beim Gebrauch als Trinkwasser nicht überschritten werden.
Weiterhin auffallend ist der Kreis Viersen, der trotz hohen Anfalls an Gülle viel importiert. Allerdings wird nicht alles auf die landwirtschaftlichen Flächen aufgebracht, sondern viel in andere Kreise weitertransportiert – dortige Betriebe agieren als NRW-weite Händler. (Auszug aus den Kommentaren zur Nitratkarte Niederrhein des VSR Gewässerschutz)
https://www.vsr-gewässerschutz.de/…/nitratkarten-niederrhe…/
Laut Meldung der Rheinischen Post haben sich Mitglieder der CDU Kreistagsfraktion der Problematik des Imports niederländischer Gülle angenommen und machen Druck. Am heutigen Freitag findet ein Treffen mit Politikern aus den Niederlanden statt.
https://rp-online.de/…/kreispolitiker-wollen-entsorgung-nie…

ENDLICH!!! Das Ampelproblem scheint gelöst zu sein.

Die anstehende Fahrbahnerneuerung der Kölnischen Straße zwischen der Autobahnabfahrt MG-Nord / Viersen und dem südlichen Ortseingang von Viersen an der Bachstraße hat die BIVH zum Anlass genommen, um Straßen NRW erneut auf das Steuerungsproblem der Ampel an der Einfahrt zum dortigen Baumarkt hinzuweisen. Die Ampel hat insbesondere auch an Sonn- und Feiertagen regelmäßig auf Rot geschaltet, auch wenn dazu keine Notwendigkeit bestand. Nach Information von Straßen NRW hat die Servicefirma jetzt den Fehler gefunden, der in der Stromversorgung der Anlage lag. Heute Morgen (am Sonntag, den 05. August 2018) haben wir die Ampel kontrolliert und sie zeigte dauerhaft Grün. Hoffentlich ist damit das Problem nach mehr als 4 Jahren nach Eröffnung des Baumarktes gelöst.

Spezielles Futter für Enten und Gänse am Regenwasserrückhaltebecken

In Absprache mit dem Wasser- und Bodenverband der mittleren Niers haben wir heute die Enten und Gänse mit speziellem Geflügelfutter versorgt. Durch die Trockenheit finden die Enten und Gänse kaum noch Grünfutter.
Aber bitte nicht mit Brot füttern. Beim Füttern mit Brot besteht die Gefahr der Botulismusvergiftung.
Es war insbesondere das ausgeprägte Sozialverhalten der Tiere zu beobachten. Die älteren Gänse haben zuerst die Jungtiere fressen lassen und haben sie vor Konkurrenz beschützt. Davon könnten sich einige Mitbürger eine Scheibe abschneiden.
Abends haben wir die Futterstellen kontrolliert und fanden die Futterstellen bis aufs letzte Körnchen leergefegt. Scheint also zu schmecken. Wir füttern weiter mit Geflügelfutter.

Umweltverschmutzung beseitigt

Am Nachmittag haben wir am Regenwasserrückhaltebecken und anschließend am Hammer Bach bis zum Hammer Kirchweg den Abfall beseitigt.
Am Regenwasserrückhaltebecken lagen vor allem Plastiktüten von Brotverpackungen. Wahrscheinlich sind dort wieder die Gänse und Enten gefüttert worden, obwohl das Füttern untersagt ist.
Am Hammerbach lagen auch jede Menge Hundekotbeutel. Liebe Hundebesitzer, die nehmt bitte in Zukunft selber mit und entsorgt sie an geeigneter Stelle.

Die Gänse kamen auf uns zu. Sie dachten wohl als sie uns mit Plastikbeuteln sahen, es gäbe Futter.